Urinfunktionsdiagnostik
Die Urinfunktionsdiagnostik ist eine Untersuchungsmethode, die uns Rückschlüsse auf die Funktion von unterschiedlichen Organsystemen geben kann. Die wissenschaftliche Grundlage der Urinfunktionsdiagnostik ist seit dem Altertum bekannt und wurde im 19. Jahrhundert durch Paul Ehrlich etabliert.
Der Morgenurin bzw. Nüchternurin wird in Reagenzgläsern mit unterschiedlichen Reagenzien (chemische Substanzen) gemischt und im Kaltzustand, wie auch nach einer kurzen Kochprobe beurteilt.
So werden unterschiedliche Phänomene erkennbar, die z.B. durch Trübung, Schleierbildung, Ausflockungen oder Farbveränderungen sichtbar werden.
Über diese Untersuchung erhalten wir Informationen über folgende Organe:
- Niere
- Magen-Darm-Lymphe, Magen-Darm-Schleimhäute
- Galle/ Herz-Kreislauf
- Bauchspeicheldrüse
- Leber

